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The Music Business School

Glossar

Begriffe von A bis Z

Die wichtigsten Wörter aus dem Musikbusiness in einem Satz erklärt.

A

A&R
Artists and Repertoire. Die Person im Label, die neue Künstler sucht und ihre Musik begleitet. Mehr dazu

B

Bandübernahmevertrag (BÜV)
Du bezahlst die Aufnahme selbst, das Label übernimmt das fertige Band für Vertrieb und Marketing. Mehr dazu
Booking-Agentur
Verkauft deine Konzerte an Clubs, Festivals und Veranstalter, meist gegen 10 bis 20 Prozent Provision. Mehr dazu

D

DAW
Digital Audio Workstation: das Programm zum Musikmachen, zum Beispiel FL Studio, Ableton oder Logic. Mehr dazu
Distributor
Digitaler Vertrieb, der deine Musik auf Spotify, Apple Music und Co. bringt. Mehr dazu

#

360-Grad-Deal
Das Label verdient auch an Konzerten, Merch, Verlag und Werbedeals mit. Mehr dazu

G

GEMA
Verwertungsgesellschaft für Komponisten, Textdichter und Musikverlage. Mehr dazu
GVL
Verwertungsgesellschaft für die Aufnahme: zahlt an Labels, Sänger und Musiker. Mehr dazu

I

ISRC
International Standard Recording Code, die Ausweisnummer jeder Aufnahme. Mehr dazu

K

Komposition
Melodie und Text eines Songs, geschützt durch das Urheberrecht. Mehr dazu
Künstlerexklusivvertrag
Das Label bezahlt alles und bekommt dafür die Aufnahme. Du nimmst nur für dieses Label auf. Mehr dazu
Künstlersozialkasse (KSK)
Übernimmt etwa die Hälfte der Sozialversicherung für selbstständige Künstler. Mehr dazu

L

Lease
Günstige, begrenzte Lizenz für einen Beat. Andere dürfen ihn auch nutzen. Mehr dazu
Leistungsschutzrecht
Schützt die Aufnahme. Liegt bei dem, der sie bezahlt (meist das Label), und bei den Musikern. Mehr dazu

M

Major-Label
Einer der drei großen Musikkonzerne: Universal, Sony und Warner. Mehr dazu
Manager
Plant deine Karriere und verhandelt deine Deals, meist für 15 bis 20 Prozent. Mehr dazu
Master
Die fertige Aufnahme eines Songs. Mehr dazu
Metadaten
Alle Infos zu einem Song: Titel, Künstler, Songwriter, Producer und mehr. Mehr dazu

O

Option
Das Recht des Labels, weitere Alben mit dir zu machen. Das Label darf, muss aber nicht. Mehr dazu

P

Pre-Save
Fans speichern einen Song schon vor dem Release. Mehr dazu
Print on Demand
Merch wird erst nach der Bestellung gedruckt. Kein Lager, kein Risiko. Mehr dazu

R

Recoupment
Dein Anteil an den Einnahmen zahlt erst deinen Vorschuss ab, bevor du neues Geld bekommst. Mehr dazu

S

Sample-Clearance
Die Erlaubnis von Label und Verlag, ein Sample zu nutzen. Mehr dazu
Split Sheet
Hält fest, wer wie viel Prozent an einem Song hat. Mehr dazu
Sync
Musik in Film, Serie, Game oder Werbung. Mehr dazu

T

Türdeal
Statt fester Gage bekommst du einen Anteil an den Ticketeinnahmen. Mehr dazu

U

Urheberrecht
Schützt die Komposition. Bleibt immer beim Songwriter, bis 70 Jahre nach dem Tod. Mehr dazu

V

Verlag
Kümmert sich um deine Songs als Komposition, zum Beispiel bei der GEMA und für Sync. Mehr dazu
Vertriebsdeal
Du bist dein eigenes Label, der Vertrieb bringt die Musik nur in die Shops. Du behältst den Master. Mehr dazu
Vorschuss
Geld vom Label vorab. Floppt der Song, musst du es nicht zurückzahlen. Mehr dazu