Team & Karriere · Thema 24 von 27
Was ist die Künstlersozialkasse?
Krankenkasse und Rente zum halben Preis, wenn du beruflich Musik machst.
Als selbstständiger Musiker musst du dich selbst versichern: Krankenkasse, Pflege und Rente. Das ist teuer, denn normalerweise zahlst du alles allein. Hier hilft die Künstlersozialkasse, kurz KSK.
Der Deal
Mit der KSK zahlst du nur etwa die Hälfte der Beiträge, so wie ein Angestellter. Den Rest zahlen der Staat und Firmen, die mit Kunst arbeiten, zum Beispiel Labels und Veranstalter.
Wer aufgenommen wird
- Du arbeitest selbstständig und beruflich künstlerisch, zum Beispiel als Musiker oder Songwriter.
- Du verdienst in der Regel mindestens 3.900 Euro im Jahr mit Kunst.
- Ausnahme: In den ersten drei Jahren als Berufsanfänger gilt diese Grenze nicht.
Im Antrag zeigst du, dass du wirklich künstlerisch arbeitest, zum Beispiel mit Rechnungen, Verträgen und Konzerten. Jedes Jahr schätzt du, was du verdienen wirst. Danach richten sich deine Beiträge.
Hast du zusätzlich einen festen Job, kann es komplizierter werden. Dann lass dich beraten.
Alle Zahlen sind grobe Richtwerte für Einsteiger und ersetzen keine Rechts- oder Steuerberatung.


